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 Wie kommt der Schmutz aus dem Abwasser?

Von den bestehenden zwei Vorklärbecken mit einem Volumen von je 870m³ wird eines für die mechanische Reinigung des zufließenden Abwassers und das andere zur Speicherung von Trüb- und Regenwasser verwendet. Der Beckeninhalt des Speicherbeckens wird kontinuierlich mit einer Tauchpumpe in den belüfteten Sandfang zurück gefördert.
Der Primärschlamm wird mit Schildräumern in die Schlammtrichter auf der Zulaufseite des Vorklärbeckens geschoben, von wo er gemeinsam mit dem ins Vorklärbecken zugegebenen Überschussschlamm mit Hilfe von Heberleitungen in einen Schlammsammelschacht gefördert wird.
Bei Regenereignissen könnte mechanisch gereinigtes Abwasser in die Pielach entlastet werden, was jedoch bisher nicht nötig war, da das zweite Vorklärbecken auch als Regenspeicher benutzt werden kann.
Das vorgeklärte Abwasser gelangt über Überlaufschwellen in ein Gerinne, das den Zufluss mittels eines Schiebers gleichmäßig auf die beiden Belebungsbecken aufteilt. Die der biologischen Stufe in diesem Gerinne zufließende Wassermenge wird mittels eines Venturigerinnes mit Niveaumessung erfasst.
Diese Mengenmessung wird für die Bestimmung der Bemessungsgrundlagen zur Dimensionierung der Erweiterung herangezogen.
Nach dieser Mengenmessung wird der Rücklaufschlamm über ein Schneckenpumpwerk in das Gerinne zu den Belebungsbecken zugegeben.
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